Unsere Mittelmeerkreuzfahrt führte uns vom 5. bis 12. Juli 2026 von Civitavecchia bis nach Barcelona.
| Tag | Datum | Hafen | Liegezeit |
|---|---|---|---|
| Tag 1 | 05.07.2026 | 🇮🇹 Civitavecchia | Abfahrt 17:00 Uhr |
| Tag 2 | 06.07.2026 | 🇮🇹 Salerno | 07:00 – 18:00 Uhr |
| Tag 3 | 07.07.2026 | 🇮🇹 Catania | 08:00 – 19:00 Uhr |
| Tag 4 | 08.07.2026 | 🌊 Seetag | – |
| Tag 5 | 09.07.2026 | 🇮🇹 Livorno | 07:00 – 22:00 Uhr |
| Tag 6 | 10.07.2026 | 🇫🇷 Villefranche-sur-Mer | 07:00 – 18:00 Uhr |
| Tag 7 | 11.07.2026 | 🇫🇷 Marseille | 07:00 – 17:00 Uhr |
| Tag 8 | 12.07.2026 | 🇪🇸 Barcelona | Ausschiffung |
Früh gestartet, am Nachmittag schon am Mittelmeer – unser Auftakt zur Kreuzfahrt mit der Norwegian Epic.
Der Wecker klingelte mitten in der Nacht – aber wenn eine Kreuzfahrt vor einem liegt, fällt selbst frühes Aufstehen erstaunlich leicht. Bereits um 06:00 Uhr startete unser Flug von Hamburg nach Rom und damit unsere Reise zur Norwegian Epic.
Nach der Landung am Flughafen Rom-Fiumicino ging es für uns mit dem Zug weiter Richtung Civitavecchia. Eine Verbindung, die sich für eine individuelle Anreise wirklich gut eignet. Besonders schön: Auf Teilen der Strecke fährt der Zug direkt an der Küste entlang und spätestens beim ersten Blick auf das Mittelmeer kam bei uns endgültig Urlaubsstimmung auf.
Gegen 14:00 Uhr erreichten wir unser Hotel San Giorgio. Die Lage direkt an der Strandpromenade und nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt war für unsere Vorübernachtung ideal. Koffer abstellen, ankommen und erst einmal das italienische Lebensgefühl genießen.
Am Abend folgten wir einem Tipp und landeten im Cibus – Hostaria Romana . Ein kleines, authentisches Restaurant mit römischer Küche und für uns genau der richtige Abschluss dieses ersten Reisetages.













Vom Hotel ganz unkompliziert zum Cruise Terminal und dann endlich an Bord.
Nach dem Frühstück hieß es für uns auschecken im Hotel San Giorgio und endlich Richtung Hafen aufbrechen. Da das Hotel nur wenige Schritte vom Bahnhof entfernt liegt, entschieden wir uns gegen den angebotenen Hoteltransfer und für den offiziellen Shuttlebus zum Cruise Terminal.
In Civitavecchia starten oft mehrere Kreuzfahrtschiffe am selben Tag. Deshalb sollte man vor dem Einsteigen genau schauen, welcher Bus zu welchem Schiff fährt. Für uns war die Verbindung unkompliziert und preislich ebenfalls interessant.
Am Terminal angekommen, konnten wir von unserem Status im Latitudes Rewards Programm profitieren. Durch unsere vergangenen Kreuzfahrten mit Norwegian Cruise Line haben wir bereits Punkte gesammelt und genießen mittlerweile unter anderem Priority Boarding.
Das war an diesem Morgen besonders angenehm. Während sich vor dem Check in schon eine längere Schlange gebildet hatte, wurden wir direkt weitergeführt und hatten die Einschiffung schnell und unkompliziert hinter uns.
Und dann war er endlich da, dieser Moment, auf den wir uns so lange gefreut hatten. Wir waren an Bord der Norwegian Epic .
Da unsere Kabine noch nicht bezugsfertig war, nutzten wir die Zeit für eine erste Erkundungstour über das Schiff. Restaurants, Bars, Pooldeck und die öffentlichen Bereiche wollten schließlich entdeckt werden.
Natürlich durfte auch ein erstes Mittagessen an Bord nicht fehlen. Spätestens jetzt war klar, dass unsere Kreuzfahrt wirklich begonnen hatte.
Für diese Reise haben wir uns zusätzlich für das Free at Sea Plus Paket entschieden. Für uns war das eine sehr angenehme Lösung, weil wir viele Leistungen bereits vorab abgedeckt hatten und die Reise dadurch noch entspannter genießen konnten. Im weiteren Verlauf des Reiseberichts gehe ich noch darauf ein, was wir tatsächlich genutzt haben und wie unser persönliches Fazit ausfällt.
Unseren ersten Abend an Bord ließen wir im Moderno Churrascaria ausklingen. Das brasilianische Spezialitätenrestaurant war für uns im Rahmen unseres Free at Sea Plus Pakets enthalten und damit die perfekte Gelegenheit, gleich am ersten Abend eines der Spezialitätenrestaurants der Norwegian Epic auszuprobieren. Bei gutem Essen und den ersten gemeinsamen Stunden an Bord konnten wir schließlich ganz in Ruhe ankommen und uns auf die bevorstehende Woche freuen.










Ein entspannter Tag auf eigene Faust zwischen Strandpromenade, kleinen Gassen und ganz viel italienischem Lebensgefühl.
Schon beim Verlassen der Norwegian Epic lag dieses ganz besondere süditalienische Gefühl in der Luft. Salerno empfing uns mit Sonne, Meer und einer entspannten Atmosphäre – genau dieses La Dolce Vita, das man sich von einem Tag an der Amalfiküste erhofft.
Wir entschieden uns ganz bewusst gegen einen organisierten Ausflug und erkundeten Salerno auf eigene Faust. Zunächst schlenderten wir gemütlich an der langen Strandpromenade entlang, mit Blick auf das Meer und die Küste. Ohne festen Zeitplan, ohne Hektik – einfach treiben lassen und schauen, wohin uns der Weg führt.
Je weiter wir in die Stadt hineingingen, desto mehr zeigte Salerno seinen eigenen Charme. Kleine Straßen, alte Häuserfassaden und traditionelle Geschäfte ließen uns immer wieder stehen bleiben. Besonders fasziniert haben uns die liebevoll erhaltenen alten Läden, die uns mit ihren Holzfiguren und ihrer nostalgischen Gestaltung immer wieder an Pinocchio erinnerten.
Ein weiterer Hingucker war das imposante Viadukt, das sich über Teile der Stadt spannt. Die Mischung aus historischer Altstadt, urbaner Struktur und mediterraner Leichtigkeit macht Salerno erstaunlich vielseitig.
Am Ende war es genau diese Mischung, die den Tag für uns besonders gemacht hat: kein spektakuläres Pflichtprogramm, sondern ein langsames Eintauchen in die Stadt, ein bisschen Bummeln, Staunen und Genießen – mit dem Gefühl, für ein paar Stunden ganz selbstverständlich zum italienischen Alltag dazuzugehören.
Gerade weil wir Salerno ohne festen Ablauf erkundet haben, blieb viel Raum für spontane Entdeckungen. Die Promenade, die kleinen Geschäfte, das Viadukt und die charmanten Details in der Altstadt haben diesen Hafentag für uns zu einem sehr entspannten und authentischen Erlebnis gemacht.















Mit dem Zug von Catania nach Taormina, traumhafte Ausblicke auf die Isola Bella und ein unvergesslicher Abend mit Blick auf den Ätna.
Nach unserem ersten Hafen Salerno erreichten wir mit der Norwegian Epic am nächsten Morgen Catania auf Sizilien. Für unseren zweiten Hafen dieser Reise hatten wir uns ein ganz besonderes Ziel vorgenommen: Taormina.
Taormina wird immer wieder als eine der schönsten Städte Siziliens bezeichnet. Nach unserem Besuch können wir nur sagen: völlig zu Recht. Wir waren von dieser wunderschönen Stadt vom ersten Moment an verzaubert.
Unseren Ausflug wollten wir ganz bewusst auf eigene Faust unternehmen. Vom Hafen in Catania liefen wir zunächst etwa 20 Minuten zu Fuß zum Bahnhof. Von dort ging es mit Trenitalia weiter Richtung Taormina.
Die Zugfahrt dauerte ungefähr eine Stunde und kostete bei uns lediglich 5,50 Euro pro Person und Strecke. Eine wirklich unkomplizierte und günstige Möglichkeit, Taormina individuell zu erreichen.
Schon die Fahrt hinauf nach Taormina ist ein Erlebnis. Über die Serpentinen geht es immer weiter nach oben und dabei eröffnen sich wunderschöne Ausblicke auf die sizilianische Küste. Besonders beeindruckend war der Blick auf die berühmte Isola Bella.
Und dann standen wir mitten in Taormina. Enge Gassen, wunderschöne Häuserfassaden, kleine Geschäfte, Cafés und immer wieder dieser fantastische Blick auf das Meer – die Stadt hat uns sofort in ihren Bann gezogen.
Besonders gefallen hat uns die Piazza IX Aprile. Der bekannte Platz gehört für uns definitiv zu den schönsten Ecken Taorminas. Hier lohnt es sich, einfach einmal stehen zu bleiben und die besondere Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.
Natürlich ist Taormina kein Geheimtipp mehr und entsprechend gut besucht. Trotzdem hat die Stadt für uns ihren ganz besonderen Charme bewahrt. Wir können absolut nachvollziehen, warum sie immer wieder als eine der schönsten Städte Siziliens bezeichnet wird.
Eine Sehenswürdigkeit haben wir uns dieses Mal allerdings für unseren nächsten Besuch aufgehoben: das Teatro Greco. Das antike Theater möchten wir beim nächsten Mal unbedingt besuchen. Ein schöner Grund, noch einmal nach Taormina zurückzukehren.
Auf dem Rückweg fuhr der Bus zum Bahnhof nicht so, wie wir es für unsere
geplante Zugverbindung gebraucht hätten. Da wir unseren Zug zurück nach
Catania auf keinen Fall verpassen wollten, entschieden wir uns spontan
für ein Taxi.
Die Fahrt hinunter zum Bahnhof kostete 20 Euro.
Das war es uns in diesem Moment definitiv wert. Wer Kosten sparen möchte,
kann sich auch mit anderen Kreuzfahrtgästen zusammentun und gemeinsam ein
Taxi nehmen. So wird aus dem Taxi schnell ein günstigeres Sammeltaxi.
Nach unserem wunderschönen Tag auf Sizilien freuten wir uns am Abend auf ein gemeinsames Essen mit den Jungs. Dieses Mal entschieden wir uns für das Hauptrestaurant The Manhattan Room auf Deck 6.
Nach Taormina, vielen Kilometern zu Fuß und unzähligen neuen Eindrücken war es genau das Richtige, gemeinsam am Tisch zu sitzen und köstlich zu dinieren.
Und dann hatte dieser Tag noch einen ganz besonderen Abschluss für uns: einen traumhaften Sonnenuntergang mit Blick auf den Ätna. Nach diesem wunderschönen Ausflug draußen an Deck zu stehen, das Meer vor uns und den Ätna in der Ferne, war einer dieser Kreuzfahrtmomente, die man nicht so schnell vergisst.















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